Archive | August 2014

Der ewige Gedankenkampf mit dem günstigeren Angebot

Diesmal möchte ich mich gerne mit einem Thema befassen, dass mich als Vertriebler aber auch jeden Anderen ständig beschäftigt. Es gibt für fast alles Angebotene immer und überall etwas billigeres. Ich selbst habe schon oft, um ein banales Beispiel zu nennen, im Supermarkt ein billigeres Werkzeug oder etwa eine No-Name Bohrmaschine gekauft. Dabei habe ich bewusst des Preises wegen auf das teurere Markenprodukt verzichtet und deshalb eigentlich jedesmal ordentlich draufgezahlt, da die Lebens- bzw. Funktionsdauer der Billigprodukte deutlich geringer war. Also musste ich später dann doch ein teureres Markenprodukt kaufen, dass siehe da, sogar heute noch in Funktion ist. Zählt man dann den Preis des billigeren zum teureren dazu, dann habe ich wie gesagt, ordentlich drauf gezahlt.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass der Mensch instinktiv gern zum billigeren Produkt greift, ohne jedoch die Konsequenzen zu bedenken. Diese Tatsache ist schon so alt wie der Mensch selbst und gerade im Vertrieb ist das billigere Mitbewerberoffert, um ein Beispiel zu nennen, ein ständiger Begleiter.

Ich will jetzt nicht etwa behaupten, dass alles Billigere schlecht ist – natürlich nicht. Aber Qualität hat eben seinen Preis und gerade Wirtschaftstreibende sollten daran denken, dass sie selbst auch Preise gestalten und dabei der eigene Qualitätsfaktor eine große Rolle spielt. 

Mein Chef verweist bei einer solchen Diskussion immer wieder gerne auf ein Zitat des britischen Schriftstellers John Ruskin, das eigentlich treffender nicht sein kann:

Gesetz der Wirtschaft (John Ruskin)

Mit seinem Gesetz der Wirtschaft hat der englische Schriftsteller und Sozialphilosoph John Ruskin ein zeitloses Werk geschaffen. So und nicht anders funktioniert Wirtschaft.

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.“

John Ruskin (1819-1900)

 

 

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Google forciert sichere Webseiten

Vor kurzem hatte Google einen neunen Rankingfaktor bekannt gegeben: Künftig würde stärker Gewicht auf die Sicherheit einer Webseite gelegt werden. Das sog. HTTPS-Protokoll soll hier für deutlich mehr Sicherheit beim Surfen sorgen. Google wird Webseitenbetreibern, die dieses Kommunikationsprotokoll verwenden, einen Rankingvorteil einräumen, wenngleich die Gewichtung dieses Vorteils noch nicht absehbar ist.

Eines ist jedoch schon jetzt sicher, Google priorisiert damit eine Marschrichtung, die für mehr Sicherheit im WWW sorgen soll. Man sollte sich daher schon besser früher als später mit dem Gedanken anfreunden, seine Webseite auch auf HTTPS umzustellen.

Übrigens: Unter HTTPS gibt es Infos zum besagten Protokoll.

Schon mal an Rabatt-Marketing gedacht

Inspiriert von einem Kunden der das schon lange macht, möchte ich auch in meinem Blog das Rabatt-Marketing hiermit zum Thema machen.

Haben Sie schon mal daran gedacht, nicht nur ihren Stammkunden besondere Rabatte zu schenken, sondern auch mal ihren potenziellen Kunden oder ihren „Neukunden“ Rabatte als Belohnung zu gewähren?

Treue Kunden regelmäßig mit Rabatten zu belohnen sollte eigentlich selbstverständlich sein, jedoch gehört es auch zu den überaus erfolgreichen Kundenbindungsmaßnahmen, Neukundenrabatte zu versenden oder auch Kaufabbrecher mit besonderen Rabatt-Coupons zum Wiederkommen zu animieren.

Um Kaufabbrecher wieder zu gewinnen, kann man diesem potenziellen Käufer einen individuellen Rabattgutschein senden, wo beispielsweise eben genau jenes Produkt rabattiert wird, welches fast gekauft wurde. Per Mail ist es Standard aber wie wäre es beispielsweise mit einer Postkarte, wo genau dieses Produkt abgebildet ist? Der Aha-Effekt ist hier sicher!

Kreativität bei der Gestaltung der Rabattgutscheine ist natürlich mehr gefragt denn je! Langweilige Rabattcodes gibt es ohnedies überall, also je personalisierter desto besser.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass man nicht auf das Tracken dieser Rabattaktionen vergessen sollte, denn man will ja schließlich die damit erzielten Erfolge auch messen können.

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