Archive | Mai 2014

Google + und das Ranking

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Mittlerweile kennt, so glaube ich, schon jeder Googles Social-Media Plattform Google +. In SEO-Kreisen wird viel herumdiskutiert ob nun ein Google + Account auf das Ranking einen positiven Einfluss hat – oder gar einen negativen, wenn man noch keinen hat? Die Meisten, inklusive meiner Person glauben, dass man zumindest in naher Zukunft ohne diesem Account nicht auskommen wird, es sei denn man riskiert einen schlechten Rankingfaktor. Das heißt zusammenfassend, wahrscheinlich rankt man damit jetzt schon besser aber in Zukunft mit Sicherheit.

Google + versus Facebook:

Google selbst behauptet, mittlerweile schon annähernd gleich viele Nutzer zu haben wie Facebook. Das mag in absoluten Zahlen vielleicht schon stimmen, aber bei der aktiven Nutzung noch nicht. Da haben die Facebooker die Nase noch vorn jedoch Google holt hier unaufhaltsam auf. Jeder der einen Google Mailaccount hat oder das Android Betriebssystem nutzt, kommt heutzutage an einem Google + Account nicht mehr vorbei. Und das ist eine Quelle an neuen Nutzern die Facebook nicht hat. Das ist zwar eine ungemein aggressive aber auch logische Wachstumsstrategie des Internetgiganten, der das Match zwischen Google und Facebook spannend macht. Ich möchte hier nicht über die Nutzerfreundlichkeit dieser beiden Plattformen urteilen, da dies jeder selbst tun sollte. Es gibt viele in meinem Bekanntenkreis, die Google + regelmäßig nutzen und davon begeistert sind und umgekehrt ist es genauso.

Tipp:

Jeder und vor allem im Netz aktive Firmen, sollten sich mit Google + eher früher als später auseinandersetzen. Und je aktiver man dann dort ist, desto stärker werden die positiven Signale für Googles Suchalgorithmus sein!

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Google bringt mit Panda 4.0 ein großes Update

Googles Ranking-Boss Matt Cutts twitterte den Start des wohl sehr umfangreichen Panda 4.0 Updates. Hauptzielrichtung dieses Updates soll wie schon bei Panda Updates zuvor, die Qualitätssicherung der Suchergebnisse sein. Bislang ist noch wenig bekannt aber man kann sicher sein, dass dieses Update Websites mit Qualitätscontent bevorzugen wird und schlechter Content und Spam etc. abgestraft wird.

Der Start erfolgt zuerst mal in den USA und wird wohl in einigen Tagen auch schon in Europa spürbar sein. Ich werde Sie natürlich demnächst über Details informieren.

Übrigens:

Sollten Sie mal eine schriftliche Abmahnung von Google erhalten, nehmen Sie diese sehr ernst und setzen Sie Gegenmaßnahmen. Sonst, wenn nicht schon geschehen, stürzt Ihre Website ab!

Desweiteren wies Cutts darauf hin, dass ein Update des “Payday Loan”-Algorithmus gestartet wurde. Dieses Update sagt SPAM-Webseiten den Kampf an, um diese endgültig aus dem Index zu entfernen.

Faktoren für gute Backlinks

Backlinks sind nach wie vor wichtige Rankingfaktoren bei Google und darum sollte man sich wirklich kümmern. Anbei sind ein paar wichtige Faktoren aufgelistet, die einen Link aus Sicht von Google erst richtig Power geben:

Verlinkende Seite hat selbst viele hochwertige Rankings

Der Blick in die Suchergebnisse verrät auch, ob eine Seite selbst viele Rankings hat. Wichtiger ist allerdings, wie gut diese Rankings sind. Die Suchergebnisse können da in der Regel schon viel verraten, auch ein Ausflug in das persönlich bevorzugte SEO-Tool kann Erkenntnisse bringen. Ist die Sichtbarkeit hoch, dann existieren in der Regel auch zahlreiche gute Rankings. Ein ganz klares Zeichen also für die Güte einer Seite, die sich für den Aufbau von Backlinks eignet.

Wenig ausgehende Links auf linkgebender Seite

Schöner Nebeneffekt: Die Seite, auf der ein Backlink entstehen soll, verlinkt selbst wenig auf andere Seiten. Weniger Konkurrenz führt dazu, dass der einzelne Backlink mehr Stärke hat. SEO-Experten sprechen auch gern von “Linkjuice”, der dann viel heftiger fließt. Bedauerlicherweise führte diese Einstellung in der Vergangenheit oft auch zum häufig kritisierten “Linkgeiz”. Ganz objektiv betrachtet ist es für den eigenen Backlink aber natürlich besser, wenn er möglichst viel “Linkjuice” bekommt.

Erkennung sauberer Optimierungs-Methoden auf verlinkender Seite

Wenn ein Backlink seine volle Wirkung entfalten soll, dann muss die Seite, von der dieser Backlink kommt, sauber sein. Manipulative Maßnahmen sind tabu, ein Blick in den Quellcode der Seite kann schon erste Erkenntnisse bringen, ob die Seite vernünftig optimiert wurde oder nicht. Google selbst kann viele manipulative Maßnahmen vor allem im Onpage-Sektor mittlerweile sehr gut erkennen. Wer also durch seinen Backlink mit solchen Maßnahmen in Verbindung gebracht wird, muss unter Umständen mit Nachteilen rechnen.

Linkgebende Seite bietet einzigartigen und hochwertigen Content

Hochwertige Inhalte, die nützlich sind und einen echten Mehrwert bieten, sind am besten – das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass eine linkgebende Seite, die inhaltlich entsprechend aufgestellt ist, einen ganz klaren Vorteil für die Platzierung eines Backlinks bietet. Man erkennt einen guten Backlink also auch daran, ob er sich auf einer solchen Seite befindet – oder ob er auf einer Seite auftaucht, die es mit der inhaltlichen Qualität nicht so genau nimmt oder im schlimmsten Fall sogar kopierten Content anbietet.

Verlinkende Seite hat selbst viele hochwertige Backlinks

Was für die eigene Website gilt ist selbstverständlich auch für linkgebende Seiten enorm wichtig. Ein Internet-Projekt, das selbst zahlreich und qualitativ hochwertig verlinkt ist, stellt eine optimale Umgebung auch für den eigenen Backlink dar. Auf der anderen Seite ist ein Backlink nicht oder nur wenig wertvoll, wenn er von einer schwach verlinkten Seite kommt.

Kein Einsatz von nofollow oder anderen Attributen

Augen auf beim Linkaufbau! Manche Websites “entwerten” Backlinks durch den Einsatz des nofollow-Attributs oder anderen Methoden. Auch per Weiterleitung oder via Javascript lässt sich ein Backlink, der auf den ersten Blick sauber erscheint, faktisch abschalten. Solche Backlinks sind sinnlos, wenn sie komplett entwertet sind. Jedes natürlich gewachsene Linkprofil hat zwar einen bestimmten Anteil an nofollow-Links, wer aktiv Backlinks einsammeln will, wird aber eher nicht an solchen Links interessiert sein.

Linkgebende Seite hat einen hohen PageRank

Der PageRank hat in den letzten Jahren dramatisch an Bedeutung verloren. War es früher für viele das Maß aller Dinge, ist er heute nur noch ein Faktor von vielen. Trotzdem: Wenn eine Seite auf den ersten Blick hochwertig erscheint, kann ein schwacher PageRank ein Indiz für eine Abstrafung sein. Das vor allem dann, wenn es in der Vergangenheit einen negative Veränderung beim PageRank gegeben hat. Darauf muss man ein Auge haben und im Zweifel auf die Platzierung eines Backlinks verzichten.

Nutzung relevanter Linktitel bei allen Backlinks

Qualitativ hochwertige Backlinks haben in der Regel einen thematisch relevanten Linktext. Das ist sinnvoll, weil nur so das passende Signal für Google mitgegeben werden kann. Ein solcher Linktext ist kein Zwang, aber wünschenswert. Ein qualitativ hochwertiger Backlink ist daran zu erkennen, dass auch der Linktext sinnvoll gewählt ist. Auf der anderen Seite erkennt man unpassende Backlinks zum Beispiel daran, dass sie einen Linktext haben, der thematisch überhaupt nicht zu der Seite passt, auf dem er sich befindet.

Googles Welt wird immer bunter

Man kann nun durchaus kritisch darüber denken, wenn man von den neuesten Plänen aus der Google-Fabrik hört. Diese Pläne sind auch unweigerlich mit Visionen und Fortschritten verbunden. Und was sollte daran schlecht sein? Also bilden Sie sich selbst ein Urteil darüber:

Google kaufte allein im Dezember 2013 sieben Firmen, die sich mit Robotertechnologie auseinandersetzen. In die Forschung rund um das Thema künstliche Intelligenz hat Google auch schon seit Jahren Milliarden investiert. Und zuletzt hat man sich auch noch die äußerst innovative Firma Nest um 3 Milliarden geshoppt. Diese Firma ist führend in der Entwicklung von Lösungen für die Hausautomation (z.B. selbstlernende Rauchmelder oder Thermostate).

Es ist also ein durchaus belegbares und daher kein offenes Geheimnis mehr, dass sich Google immer stärker in unserem Alltagsleben engagieren möchte. Ich persönlich finde diese Entwicklung sehr spannend, weil ich den ständigen Drang nach Innovation und Fortschritt für die Entwicklung unseres Planeten für notwendig halte. Und mir ist da als „Leithirsch“ der Google-Konzern viel lieber als andere, nicht so in der Öffentlichkeit stehende Betriebe. Denn gerade diese Öffentlichkeit ist immer noch ein Garant dafür, dass man den Damen und Herren aus Mountain View auch auf die Finger schaut.

Haben Sie eigentlich auch gewusst, dass Google Milliarden in die Gesundheitsforschung steckt? Auch hier möchte der Konzern vor allem im Bereich der Gesundheitsinformation eine führende Rolle spielen. Stellen sie sich vor, Milliarden von Informationen die schon jetzt im Netz beispielsweise zum Thema Krebs verfügbar sind, können so gebündelt und ausgewertet werden. Oder auch wenn es um Allergien geht, sind vor allem Informationen und der Austausch darüber sehr wichtig.

Ich glaube, dass hier grundsätzlich eine positive Entwicklung stattfindet, der wir uns ohnedies nicht entschließen können aber auch nicht sollten.Bild

Wie viele Googler gibt es im deutschsprachigen Raum?

Internet ohne Google – eigentlich kaum mehr vorstellbar. Also befasse ich mich heute mal mit nackten Tatsachen. Mit Zahlen, die einmal mehr die ungebrochene Suchmaschinenmacht Googles hervorheben.

Im April 2014 kam Google mit seinem Suchmaschinen Anteil auf 94,61% in Deutschland. Bing (Microsoft) auf 2,42% und Yahoo auf 1,25%. In Österreich dürften dieses Prozentsätze sehr ähnlich sein. Bei Yahoo sei  noch zu bemerken, dass diese Suchmaschine auch mit Bing arbeitet.

Zum „Local Hero“ durch Local SEO

Gibt man bei Google eine Suchanfrage mit lokalen Bezug ein, kommen immer öfter relevante Suchergebnisse, die Webseiten Betreiber in der Nähe des gesuchten Ortes oder in der Nähe des Suchenden anzeigen. Das ist eine große Chance für all Jene, die ihre Internetpräsenz lokal eingrenzen wollen, um damit beispielsweise gegen große Mitbewerber bei Google konkurrenzieren zu können.

Google versucht immer stärker seine Suchergebnisse zu personalisieren. Das ist eine wirklich große Chance bei den Suchergebnissen vorne mit dabei zu sein. Leider haben das noch nicht viele Betriebe erkannt aber die Tendenz ist vielversprechend und zeigt nach oben.

Selbst bei ziemlich generischen (pauschalen) Suchbegriffen stellt Google schon einen lokalen Bezug her. Italienische Restaurants wären zum Beispiel so ein Begriff. Gibt man beim Suchwort keinen Ort mit ein, schaut sich Google den Standort des Suchenden an und stellt dann eben mit dieser Info einen lokalen Bezug her.

Was kann am also tun, um ein „Local Hero“ zu werden?

Zwei Faktoren sind dafür besonders wichtig: Die Firma muss eine Adresse in jener Stadt haben, in der sie lokal gefunden werden will. Diese Adresse sollte beispielsweise im Footer auf jeder Webseite eingetragen sein. Zweitens sollte man unbedingt einen Google-Places Eintrag haben. Diesen kann man sich auch über Google + anlegen oder ganz klassisch unter http://www.google.at/business/placesforbusiness/‎ .

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