Apropos „Schwarze Schafe“ – Die zweite Klappe

Heute habe ich von einem Kunden ein Mail erhalten, in welchem er mir ein Mail eines Mitbewerbers weiter geleitet hat, dass ich gerne hier veröffentlichen möchte.

Darin wird einmal mehr mit unhaltbaren Versprechungen und „Hochgeschwindigkeits-Leistungen“ geworben.  Es kann sich hier jeder ein eigenes Bild machen:

„Betreff: Suchmaschinenoptimierung

Bringt Ihnen Ihre Internetseite eine befriedigende Anzahl an Besuchern?

Oder nimmt Ihnen vielleicht die Konkurrenz Kunden weg?

 Wenn ja, bedeutet es, dass Ihre Seite eine schwache Positionierung bei Google hat.

In diesem Fall ist die Seite für Ihre potentiellen Kunden nicht sichtbar.

Wir können Ihnen helfen, dies auf eine sehr einfache Art und Weise zu ändern.

In etwa 80 – 90 % aller Fälle gelangen die Kunden über die Google-Suchmaschine auf die Webseiten.

Die überwiegende Mehrheit der Personen, die per Schlüsselwörter suchen, beenden Ihre Suche auf der ersten Seite der Ergebnisse (spätestens nach der 10. Position).

Unsere Hilfe beruht auf die einmalige Korrektur des Quellenkodes der Webseite unter Aufrechterhaltung des bisherigen Inhaltes und des Aussehens.

Ihre Internetseite wird benutzerfreundlicher und lesbar für die Suchmaschinen (insbesondere für Google). Der Effekt ist die Erhöhung Ihre Webseite auf die ersten 10 Positionen der Suchmaschine bei Benutzung aller wichtigsten branchenüblichen Schlüsselwörter.

Und hier geht es schon los. Eine Position unter den ersten Zehn zu versprechen ist unseriös. Denn was machen die Mitbewerber (die schlafen doch auch nicht) oder gar Google? Und durch eine Quellcode-Korrektur allein, geht das schon gar nicht.

Die Korrektur des Quellencodes führen wir innerhalb von 5 Tagen nach der Erteilung des Auftrages durch. Die Ergebnisse werden in der Suchmaschine innerhalb von 2 Wochen nach der Beendung der Arbeiten sichtbar sein.

Allein Google entscheidet, wann der Crawler vorbeischaut. Man kann Google zwar zum Vorbeischauen anregen/ersuchen, aber sicher nicht zwingen und schon gar nicht einen Zeitslot vorgeben. Also wieder ein leeres Versprechen! Auch beim besten Willen & Glauben, wird der korrigierte Quellcode das Ranking in solch kurzer Zeit nicht wesentlich verbessern.

Die Korrektur ist ein einmaliger Prozess und dementsprechend sind die Kosten der von uns durchzuführenden Arbeiten auch einmalig zu leisten, ohne dass man einen Abonnement-Vertrag unterschreiben soll.“

Hier werden die Karten aufgedeckt. Man kann davon ausgehen, dass man nur für die Korrektur des Quellcodes einen Betrag zahlt. Aber was ist mit den anderen notwendigen Maßnahmen. Der Google-Algorithmus besteht ja nicht nur aus diesem einen Faktor sonder aus mehr als Hundert. Da wird man dann wohl noch um einiges mehr Geld hinblättern müssen. Aber hier lautet wohl auch das Motto: „Zuerst mal den Kunden ködern und dann immer wieder auspressen“.

Google dreht fast täglich irgendwo an den Schrauben seines Suchalgorithmus. Das sind dann natürlich keine großen Updates wie das Penguin oder Panda aber dennoch ändern sich die Spielregeln in der Suchmaschine sehr oft. Nochmals: Hier ein Ranking im vorhinein zu versprechen ist daher nicht haltbar!

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About OMHeiMO

Bin Berater für Online-Marketing - finde dieses Thema absolut spannend und natürlich Blog-würdig. Ich arbeite in einer SEO-SEA Agentur und bin für den Vertrieb in Österreich zuständig.

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